Der "Otterhound" stellt sich vor:
Fellfarbe:
alle Laufhundfarben, meist schwarz-lohfarben
Alter: ca. 12 Jahre
Gewicht: 30kg bis 40kg
Pflege und Ernährung
Das Haar ist 4 bis 8cm lang, dicht, rauh, hart, undurchlässig aber kein "Drahthaar". Bei Unterwolle und Deckhaar kann man eine leicht ölige Textur feststellen. Der Otterhound benötigt hier aber keine besondere Pflege. Wie bei vielen Rassen sollte allerdings die Fellpflege nicht vernachlässigt werden. Ein bis zwei mal pro Woche bürsten und/oder kämmen ist ausreichend. Die Ohren sind lang herabhängend, in Höhe des Augenwinkels angesetzt und reichen ohne weiteres bis zum Nasenspiegel, was ihn unverwechselbar macht. Es ist ebenfalls wichtig die Ohren zu kontrollieren und immer sauber zu halten. Seine Ernährung sollte den Bedürfnissen eines normalen, großen Hundes entsprechen.
Charakter
Im Wesen ist der Otterhound ein Vollblutjagdhund mit einer hervorragenden Nase und einer extra Portion Eigensinn. Daher bedarf die Erziehung einiger Mühe und vor allem viel Konsequenz. Trotzdem darf der Mensch auch später keinen absoluten Gehorsam erwarten; wenn dem Hund eine Spur gefällt, vergisst er oft alles um sich herum, erst recht die Erziehung. Hierfür wird der Besitzer durch sein Clownverhalten und seiner Verspieltheit getröstet. Vor allem aber durch seine sehr kinderfreundliche Art.
Nicht nur der Fischotter ist vom aussterben bedroht, sondern mit ihm der eigens zur Otterjagd gezüchtete Otterhound. Hierbei handelt es sich um eine sehr alte und vom aussterben bedrohte Hunderasse. Der Otterhound ist einer der ältesten englischen Spürhunde und wurde zur Jagd auf den Fischotter gezüchtet. Die Geschichte der Entstehung dieser Rasse reicht bis ins 12. Jahrhundert zur Zeit der Herrschaft von Henry II zurück. Der erste Master of Otterhound's, war König John von England (1199-1216); Sohn von Henry II). Er vollzog den Sport der Jagt mit dem Otterhound. Eduard II (1307-1327) sowie Königin Elisabeth I hielten sich ebenfalls eine Meute Otterhound's. In einem Schriftstück aus der Zeit von Henry VIII (1509 - 1547) wurden alle Personen angewiesen, den "königlichen Otterhound's" mit ihrem Master Thomas Hordern Unterstützung zu gewähren, wenn sie durch die Lande zogen, um zum Wohl der Öffentlichkeit Otter zu töten. Heute ist der Fischotter geschützt, die meisten Meuten sind aufgelöst und die Hunde an Privatpersonen abgegeben. Die Bestände haben seither rapide abgenommen.


