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Wichtige Aspekte vor der Anschaffung eines Hundes

Sagen wir es gleich vorweg: Den Hund, der keinen Arbeitsaufwand macht, gibt es noch nicht. Wer nicht bereit ist, seinem vierbeinigen Freund täglich mindestens eine Stunde zu widmen, sollte sich keinen zulegen. Es ist nicht damit getan, ihm genügend Futter bereitzustellen und einen Platz im Garten zuzuweisen. Ein Hund ist in dieser Beziehung wie ein Kind - beide brauchen das Gefühl, dass man sich mit ihnen beschäftigt. Ehe man sich also entschließt, sich einen vierbeinigen Kameraden anzuschaffen, muss man diesen Plan gründlich überdenken.
Schauen Sie zuerst einmal in den Mietvertrag, ob sie nicht einen Passus unterschrieben haben, der Tierhaltung ausschließt. Meist bedarf sich auch heute noch einer Genehmigung des Hauswirts. Ein Hausbesitzer kann sich natürlich so viele Tiere halten, wie er mag, solange die Nachbarn nicht darunter zu leiden haben. Eine Eigentumswohnung gilt in diesem Fall als Haus. Wichtig ist auch, dass man sich darüber klar wird, welche Rasse (welche Art von Hund) zu einem passt.

Faustregeln zur Entscheidung


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Heimfahrt

Das Beste ist, wenn man das neue vierbeinige Familienmitglied selbst abholt. Fern von seiner gewohnten Umgebung fühlt es sich hundeelend und ist daher besonders auf Zuspruch angewiesen. Um die Trennung von der Hundefamilie zu erleichtern, sollte der Züchter oder Vorbesitzer eine Decke bzw. einen nach der Heimat riechenden Gegenstand mit auf den Weg geben.
Nur im Notfall sollte sich der neue Besitzer entschließen, den Familienzuwachs Bahn oder Flugzeug anzuvertrauen. Auch bei robusten Tieren ist die psychische Belastung des plötzlichen Alleinseins, noch dazu in einem engen Transportbehäter, groß.
Ideal ist es dagegen, wenn sie mit einer Begleitperson den Neuling im Auto abholen. Ein großes Tier liegt bequem im Fond des Wagens, möglichst auf der Decke mit „Eigengeruch“. Ein Welpe kann sich in den Schoß der Begleitperson kuscheln, den „Heimatgeruch“ in Nasennähe. Fahren sie sehr vorsichtig und ruhig, damit sie von Anfang an keinen ängstlichen Mitfahrer aus ihrem Vierbeiner machen. Um gleich guten Kontakt zu ihm zu bekommen, reden sie auf das Tier ein. Machen sie oft eine Pause, damit es sich lösen kann, und zeigen sie Geduld, wenn es sich zunächst ungeschickt anstellt. Vergegenwärtigen sie sich, dass für ihren Welpen alles ein großes Abenteuer ist und er vielleicht Angst haben könnte.