Ist ihr Hund bereits ein gewiefter Camper, wird ihm das Leben in Zelt und Wohnwagen große Freude machen. Gleichzeitig kann er ihre Habe beschützen, so dass sie ohne Sorge einen abendlichen Lokalbummel unternehmen könne. Erkundigen sie sich jedoch für alle Fälle vor der Reise, ob die Hundeerlaubnis noch gilt. In Deutschland darf man Hunde an den Stränden mit sich führen, für die man keine Kurtaxe bezahlen muss. Viele Badeorte haben auch einen speziell gekennzeichneten Hundestrand eingerichtet. In Italien sind Vierbeiner am Strand erlaubt, wenn niemand belästigt wird. In Frankreich dürfen sie sich an Privatstränden aalen, in Spanien und Dänemark sind sie im Allgemeinen an den meisten Stränden erlaubt.
Es sollte selbstverständlich für sie sein, dass sie ihren Gefährten nicht dort Gassi führen, wo andere Leute in der Sonne liegen. Ist dennoch das „Unglück“ passiert, sollten sie den Kot unbedingt beseitigen. Sind andere Hunde am Strand oder auf der Wiese, vermeiden sie wildes Gekläff und Gezänk. Die Jagd auf Schwäne und Enten unterbindet man, indem man das Tier anleint. Bei einer Auseinandersetzung mit einem Schwan könnte ihr Vierbeiner leicht den kürzeren ziehen. Nehmen sie an heißen Tagen Trinkwasser und den Napf mit, um zu vermeiden, dass ihr vierbeiniger Begleiter seinen Durst mit salzigem Meerwasser löscht. Tut er es dennoch, ist das kein Unglück. In geringen Mengen ist Salzwasser nicht schädlich. Und im Übrigen: es schmeckt nicht! Auch ein Bad des Hundes sollte sie nicht in Panik versetzen. Ist das Wasser sehr salzhaltig, müssen sie ihren Hund abduschen oder in die Badewanne setzen, damit sie das Salz von Haut und Fell waschen können.


