Ein Hund wird ausländischer Spezialitäten nicht verschmähen. Will man jedoch keine Experimente machen, ist es besser, die gewohnte Nahrung mitzunehmen. Ins Hundeurlaubsgepäck gehören außerdem: der gewohnte Fressnapf, ein Büffelknochen zum Kauen, Geräte zur Körperpflege, die Leine und Hundespielzeug. In manchen Ländern ist ein Maulkorb vorgeschrieben. Vergessen sie auch nicht am Halsband Urlaubs- und Heimatanschrift incl. Telefonnummer in einem Adressentäschchen anzubringen. Eine kleine Hundeapotheke sollte auch mit von der Partie sein. Ihre wichtigsten Bestandteile: ein Mittel gegen Durchfall und Verstopfung, Wundsalbe, Fieberthermometer, Mullbinden. Besonders für südliche Länder empfiehlt sich zusätzlich ein Zeckenhalsband, das ja auch gegen Läuse und Flöhe hilft. Am besten befragt man den behandelnden Tierarzt, welche Medikamente noch ins Reisegepäck müssen. Lassen Sie sich, z. B. bei Antibiotika, die genaue Dosierung und Verabreichung erklären. Zum Reisegepäck gehört auch die Hundedecke oder der Korb. Richten sie im Zimmer das Lager so ein, dass der Vierbeiner weder im Durchzug noch zu nahe an der Tür liegt. Es ist für niemanden angenehm, wenn der Hund bei jedem Schritt auf dem Flut Laut gibt. Es ist einleuchtend, dass man im Urlaub in einem fremden Land noch mehr darauf achtet, dass der Vierbeiner keinen Unrat frisst und nicht aus Tümpeln trinkt. Ist er plötzlich zum Mittelpunkt in ihrer Urlaubsstätte geworden, sollten sie diplomatisch aber bestimmt Knochen und Speisereste, die Miturlauber aufheben, zurückweisen. Überfüttern schadet nicht nur der Linie, es kann auch zu Magenverstimmungen, Erbrechen, oder schlimmerem führen.


