Bayreuth einmal anders erleben
Inspiriert durch die große Zuneigung Richard Wagners zu seinem Neupfundländer "Russ" und Jean Pauls Liebe zu seinem Pudel "Alert" entstand die bisher einzigartige Idee die Festspiel- und Universitätsstadt Bayreuth, auch aus der Sicht auf vier Pfoten, vorzustellen und in einem Buch zu beschreiben. Dies ist immer verbunden mit Hunderassen, von deren geschichtlichem Hintergrund eine Beziehung zu dem Vorgestellten hergestellt werden kann. Die einmalige Reise geht vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten und interessanten Plätzen.
In Zusammenarbeit mit der Hundeschule Bayreuth entstand unter der Regie der bekannten Kulmbacher Fotografin Christine Ströhlein ein 96 Seiten umfassender, farbiger Bildband mit dem Titel "Auf vier Pfoten durch Bayreuth". Das in Bild und Text sehr detaillierte, umfangreiche und außergewöhnliche Projekt spricht neben Freunden der Wagnerstadt Bayreuth natürlich vor allem Hundebesitzer, Fotografen, Hundefreunde und jene, die es noch werden wollen, an.
"Auf vier Pfoten durch Bayreuth" stellt sich vor
Der farbige Bildband "Auf vier Pfoten durch Bayreuth" umfasst 96 Seiten und bietet einen umfassenden Einblick der Stadt Bayreuth. Der Leser erhält viele wissenswerte Informationen über Ämter und Behörden; die Reise geht vorbei an Museen und zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Die sportliche Seite Bayreuths findet in diesem Buch ebenfalls ihren festen Platz.
Nachfolgend ein kleiner Ausblick auf die Inhalte dieses Bildbandes:
Das alte Schloss Das Alte Schloss in der Maximilianstraße hat seinen Ursprung als Amtmannsitz im 13. Jahrhundert. Ab 1603 diente es als Residenz der Bayreuther Markgrafen, bis weite Teile der Vierflügelanlage 1753 dem großen Brand zum Opfer fielen. Anstelle von Ost- und Nordflügel entstanden daraufhin die Schlosskirche, das Gontardhaus und das Palais d'Adhémar. Die Relieffelder mit von Lorbeerkränzen umgebenen Büsten stellen antike Götter und Kaiser sowie zeitgenössische Herrscherpaare dar. Die große Statue vor dem Gebäude zeigt Maximilian II., König von Bayern. |
Das Urwelt-Museum Das Urwelt-Museum Oberfranken informiert seine Besucher mittels Nachbildungen, Schädeln, Skeletten sowie Text und Zeichnungen über die Geschichte des Lebens (Paläontologie) in Oberfranken seit Weltbeginn, etwa über den Nothosaurus mirabilis, einen Saurier, der nachweislich im warmen Muschelkalkmeer nahe Bayreuth lebte. Diverse Sonderausstellungen mit lebensgroßen Sauriermodellen stoßen vor allem bei Kindern auf großes Interesse. |
Das Festspielhaus Das Festspielhaus auf dem Grünen Hügel, dem Veranstaltungsort der weltberühmten Richard-Wagner-Festspiele, ist sowohl in Architektur als auch Akustik einzigartig und gehört zu den größten Opernbühnen überhaupt. Im Richard-Wagner-Park, der rund um das Festspielhaus angelegt wurde, befinden sich Büsten mit den Abbildungen des berühmten Komponisten und seiner zweiten Ehefrau Cosima. |
Der Eishockey-Club Das Kunsteisstadion, von Eishockeyfans nur “Tigerkäfig” genannt, hat ein Fassungsvermögen von über 4.700 Zuschauern und wurde im Dezember 1975 eröffnet. Der momentan dort in der Bezirksliga spielende EHC Bayreuth “die Tigers” e.V. wurde im April 2006 gegründet. |
Der Golfplatz Im August 1992 versammelten sich einige golfinteressierte Bayreuther, um die Idee eines eigenen Golfplatzes über den Dächern der Festspielstadt in die Realität umzusetzen. Nach langen Planungen und Verhandlungen konnte zwei Jahre später mit dem Bau des 18-Loch-Platzes begonnen werden, der weitere |
zwei Jahre später feierlich eingeweiht wurde. Heute zählt der Golfclub Bayreuth e.V. etwa 600 Mitglieder. Die Golfanlage am Rodersberg, mit über 120 Hektar die größte Anlage in Oberfranken, umfasst einen 18-Loch-Meisterschaftsplatz, einen öffentlichen 9-Loch-Kurzplatz und eine großzügige Driving Range mit Pitch- und Putt-Anlagen. |
Zuletzt erwähnt, aber nicht minder erwähnenswert, sind die vielen lehrreichen Informationen über verschiedenste Hunderassen, die immer in Zusammenhang mit einem geschichtlichen Hintergrund stehen:
Der Neufundländer Der Neufundländer stammt - wie der Name schon sagt - von der kanadischen Insel Neufundland und entstand aus Kreuzungen einheimischer Vierbeiner mit dem großen schwarzen Bärenhund, den die Wikinger nach dem Jahre 1100 eingeführt hatten. Die kompakte, wasserliebende Rasse wurde ursprünglich von den Fischern zum Schleppen der Boote und Einziehen der Netze verwendet, zudem gilt sie bis heute als hervorragender Wasserrettungshund. Berühmtester Nutznießer dieses Aufgabengebietes ist Napoleon, der einst vom legendären “Boatswain” gerettet wurde. |
Der Sheltie Auch Shetland Sheepdog oder Schottischer Schäferhund genannt, gehört zur Gruppe der Arbeitshunde, die früher vor allem zum Hüten von Schafherden eingesetzt waren. Vermutlich ist er im 18. Jahrhundert aus Kreuzungen langhaariger Collies und Hunden der schottischen Shetland-Inseln entstanden. Der Sheltie ist robust, klug, sehr lern- und arbeitsfreudig und damit ein leichtführiger Hund, dem aber viel Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. In Japan zählt diese Miniaturausgabe der großen Collies zu den beliebtesten Rassen überhaupt. |
Der Sibirian Husky Der elegante Sibirian Husky, ursprünglich Hund sesshafter Fischer oder Jäger und nomadisierender Rentierzüchter Sibiriens, ist kleiner, aber oft athletischer als die meisten Schlittenhunderassen. Sein gesamtes Erscheinungsbild ist auf das Leben in Kälte ausgerichtet. Der Husky, der eher zufällig im 19. Jahrhundert mit russischen Pelzhändlern nach |
Nordamerika (Alaska) kam, erlangte dort größte Bekanntheit durch den berühmten Staffellauf über 674 Meilen, bei dem ein Serum gegen Diphtherie transportiert und so die Stadt Nome vor einer Epidemie gerettet wurde. Bald folgten organisierte Schlittenrennen. Der Husky gehört zu den wenigen Rassen, die braune, stechend blaue oder gar verschiedenfarbige Augen haben können. |
Abschließend ist zu sagen, dass es sich hier um ein sehr gelungenes Buch handelt, das nicht nur etwas für Erwachsene, Hundebesitzer und Hundefreunde, sondern gleichermaßen empfehlenswert für Kinder und Jugendliche ist.
Der Frühling kommt und ein Tag an der frischen Luft in Verbindung mit diesem Bildband wird mit Sicherheit jeden Familienausflug bereichern. Lernen Sie Bayreuth kennen und gönnen sie sich etwas Gutes.